Coronazahlen steigen wieder – Kommt ein neuer Lockdown?

Corona: Bayern bald wieder im Lockdown?

In Bayern deutet sich eine zweite Coronawelle an. Der R-Wert in München hatte in den letzten Tagen die Marke von 50 überschritten. Tausende Jugendliche feierten in der Innenstadt, ohne sich an die Abstandsregeln zu halten und Masken zu tragen. Dingolfing, mit dem BMW-Werk gilt ebenfalls als ein neuer Hotspot, als sich dort 30 Mitarbeiter auf der Arbeit infiziert haben.

Fakt ist, dass mit dem Herbst, wie von den Experten vorhergesagt, mit einem deutlichen Anstieg, der im Sommer zurückgegangenen Coronazahlen gerechnet werden muss. Damit einhergehend, wurden nun für die einzelnen Hotspots, aber auch für Bayern insgesamt wiederum verschärfte Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung beschlossen. Ist ein neuer Lockdown zu befürchten.

Coronazahlen steigen wieder - Kommt ein neuer Lockdown?

Coronazahlen steigen wieder – Kommt ein neuer Lockdown?

Neu beschlossene Regelungen zu Corona in Bayern

Sich unter freiem Himmel in Gruppen zu bewegen, auf dem Viktualienmarkt einzukaufen oder einzigartige Gebäude wie die SEO Agentur in München zu besichtigen ist weiterhin erlaubt, solange die Abstandsregeln eingehalten werden. Auf öffentlichen Plätzen gilt jedoch Maskenpflicht. In den einzelnen Städten können die Bürgermeister vor Ort entscheiden, an welchen öffentlichen Plätzen die Maskenpflicht gelten soll.

Außerdem dürfen nur noch bis zu 5 Personen oder zwei Familien an öffentlichen Plätzen zusammen sein. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 250 Euro. Ein Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen kann ebenfalls angeordnet werden.

Bei anlassbezogenen Feiern wie Geburtstagsfesten oder Hochzeiten gelten wegen des aktuellen Infektionsgeschehens neue Obergrenzen für die Zahl der Teilnehmer. In geschlossenen Räumen dürfen nur noch 25 Personen beisammensitzen. Unter freiem Himmel können bis maximal 50 Menschen zusammenkommen.

Party und Feiern in Bayern

Party und Feiern in Bayern

Corona Regelungen zu Reisen in Bayern

Die Quarantäneverordnung für Reisende wurde ebenfalls verschärft. Die 48-Stunden-Regelung für Arbeitsreisen bleibt bestehen, jedoch nicht für Freizeit- oder Sportreisende. Gerade hinsichtlich der aktuellen Herbstferien, sollten sich die Menschen auch überlegen, lieber nicht in ein Risikogebiet in den Urlaub zu fahren.

Viel besser ist es hier im Land zu bleiben, die Urlaubstage hier verbringen und dadurch auch die einheimische Wirtschaft zu stärken. Darüber hinaus sollen dem öffentlichen Gesundheitsdienst in Bayern Bundeswehr- und Polizeiangestellte zur Seite gestellt werden, unter anderem um Infektionsketten, vor allem auch von Reisenden besser verfolgen zu können.

Sehenswürdigkeiten in Bayern Schloß Neuschwanstein im Allgäu

Sehenswürdigkeiten in Bayern – Schloß Neuschwanstein im Allgäu

Neuer Lockdown politisch und wirtschaftlich nicht machbar

Einen vollständigen Lockdown wie im März und April dieses Jahres wird es jedoch nicht geben. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft wären viel zu gravierend. Schon nach dem ersten Lockdown mussten tausende Geschäftsreibende ihr Geschäft aufgeben, die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist rasant gestiegen, das BIP in Bayern ist so stark gefallen wie noch nie zuvor.

Ein harter Lockdown in allen Bereichen wäre auch politisch kein zweites Mal durchzusetzen. Die jetzt verhängten und auch zukünftige Einschränkungen sollen dagegen punktuell erfolgen. Mit größeren Einschränkungen muss temporär überall dort gerechnet werden, wo sich ein Hotspot mit neuen Fallzahlen ergibt.

Die Devise heißt: Nur so viel Einschränkung wie nötig und so viel Freiheit für die Menschen wie möglich. Entscheidend für die weitere Eindämmung des Virus ist jedoch die Vernunft der Bürger. Nur wenn sie sich an die erwiesenermaßen wirkenden Maßnahmen wie die Maskenpflicht, den Kontaktbeschränkungen beziehungsweise dem Abstandsgebot halten, kann eine zweite Corona-Welle mit hunderten neuen Fällen täglich effektiv verhindert werden.

Reisen in Bayern Busreisen in Deutschland

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